Was wäre, wenn…
…die erlebte Vergangenheit sich körperlich zeigt.
Mir ist aufgefallen, dass Menschen mit dem Älterwerden, zunehmend Beschwerden im unteren Bereich des Körpers haben.
Hiermit meine ich die Schmerzen und Einschränkungen in den Hüften, den Knien und den Füßen.
Schulmedizinisch sprechen wir hier meist von Abnutzung aufgrund der Lebensjahre.
Ich selbst hatte vor einigen Jahren Schmerzen in der linken Hüfte.
Der Orthopäde machte ein MRT und erklärte mir dann, dass mein Hüftgelenk stark abgenutzt wäre und aussieht, wie bei einer 80-Jährigen bzw. einem Leistungssportler.
[Ich bin heute noch nicht 50 und für Sport konnte ich mich noch nie begeistern. 😊]
Für ein künstliches Gelenk war ich seiner Meinung nach zu jung. Zum Glück!
Ergebnis: Ich bekam orthopädische Schuheinlagen und die Schmerzen wurden noch schlimmer.
Sehr dankbar bin ich meiner Osteopathin, welche die nachteiligen Wirkungen der Schuheinlagen beheben konnte.
Mit meinen heutigen Erfahrungen in der Energetik weiß ich, was das Thema meiner Hüfte war.
Ich war zu dieser Zeit mit einer Lebensentscheidung befasst, die mir sehr schwer viel und mich schon viele Jahre begleitete.
Als Endometriose-Patientin war es nicht Teil meines Lebensplanes Kinder zu haben.
Dies anzunehmen, zu akzeptieren und loszulassen war meine Aufgabe.
Das Verharren in der Traurigkeit, Enttäuschung und auch Wut brachte mich nicht weiter.
Unsere Hüften stehen für Flexibilität, Beweglichkeit und die Richtung, die wir einschlagen.
Ein Thema des Lebens und der Vergangenheit zu integrieren und anzunehmen, gibt uns innere Freiheit und die Möglichkeit, ohne die bremsenden Emotionen eine neue, erfüllende Richtung einzuschlagen.
Ob das Hüftgelenk schmerzt oder die Hexe schießt;
ob Arthrose im Knie oder Wassereinlagerung;
ob schmerzende oder geschwollene Füße, Dornwarze oder Ballenzeh –
es ist immer wieder spannend zu erleben, welche Themen sich dahinter verstecken.
Und die Überraschung der Klienten zu erleben, wenn das Thema plötzlich kein Thema mehr ist, finde ich berauschend.
Heilung ist also nicht verdrängen und vergessen, sondern frei werden – damit die Zukunft unbelastet ist.
